
Sobald du dich Hosman näherst, wirst du den Turm der befestigten Kirche sehen, der aus der Ferne von den Gipfeln der Făgăraș-Berge bewacht wird.
Die doppelte Umfassung umschloss zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine romanische Basilika, deren sehr aussagekräftige Stilelemente das Denkmal ins achtzehnte Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts datieren – die planimetrische Anordnung entspricht derjenigen der Basiliken in der Region Sibiu aus diesem Jahrhundert.
Die Angriffe der Feinde machten zwei Jahrhunderte später eine Verstärkung notwendig, als zwei Reihen von Verteidigungsmauern, Türmen und Bastionen hinzugefügt wurden.
Selbst so fiel die Gemeinde der Armee von Vlad Ţepeş zum Opfer, die 1456 Hosman verbrannte. Der Beweis sind die in die Mauer der Anlage eingelassenen steinernen Kanonenkugeln.
Die Umfassungsmauer rund um die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut, als eine doppelte Mauer mit zwei Türmen an der Außenseite und vier Türmen an der Innenseite errichtet wurde. Der Torbogen verbindet die beiden Anlagen und bewahrt noch die hölzerne Zugbrücke, über der das Jahr 1502 zu lesen ist.
Im Jahr 1903, als der 1 Meter hohe Schutt von den abgerissenen Seitenschiffen entfernt wurde, entdeckte man den alten Boden aus sechseckigen Ziegeln der Seitenschiffe, der oft in den alten romanischen Basiliken Siebenbürgens zu finden ist.
Die Kirche unterscheidet sich durch das ikonografische Thema des gesamten Dekors. Schon beim Betreten wird unsere Aufmerksamkeit auf den äußeren Teil des Portals gelenkt, auf dem fantastische Tiere und fabelhafte Figuren dargestellt sind, die ihr Pendant im Portal des *Stephansdoms* in Wien haben.
Diese Ähnlichkeit ist nicht rein zufällig; es wird gesagt, dass bei der Errichtung der Kirche Gesellen aus Wien mitgearbeitet haben.
Die im Inneren der Kirche gemalten Szenen laden uns zu einer wahren Reise in die Welt des Fantastischen ein, geben uns aber auch eine Lektion über das Leben:
Diese lenken unsere Aufmerksamkeit auf den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Materie und Geist, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen.
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