
Mit dem 12. Großen Mediascher Treffen waren wir nun bereits zum zweiten Mal Gäste von Dinklsbühl. Schon am Freitagnachmittag und Abend trafen sich über 300 Gäste zum geselligen Beisammensein in der *„Schranne“* oder standen bei schönstem Frühsommerwetter in wechselnden Gruppen davor, begrüßten sich freudig und tauschten all das an Neuigkeiten aus, was sich seit der vergangenen Begegnung ereignet hatte.
Der Samstagvormittag stand wie gewohnt ganz im Zeichen der Festveranstaltung, mit deren Thema - *Das deutsche Schulwesen in Mediasch* – wir uns in die Reihe der Festlichkeiten einreihen wollten, die der einhundertsten Wiederkehr der Einweihung des Gymnasialneubaus gewidmet war.
Neben den Mediascherinnen und Mediaschern, die - Alt und Jung vereint – den ehrwürdigen großen Saal der Schranne füllten, durfte der HG-Vorsitzende Günther Schuster auch diesmal wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen, allen voran:
Festredner des 12. Großen Mediascher Treffens war Hermann Tontch, allbekannt als Lehrer für Physik, Mathematik und Astronomie an den Mediascher Gymnasien.
In diesen Kontext passte auch die Ehrung von Inge Jekeli, die vom Verband der Siebenbürger Sachsen mit der Stephan Ludwig Roth Medaille ausgezeichnet wurde. Damit wird, wie es in der Verleihungsurkunde heißt, ihr „selbstloser Einsatz und ihre Verdienste um die Erhaltung, Pflege und Verbreitung siebenbürgisch-sächsischer Kultur und ihren Beitrag zum Selbstverständnis und Zusammenhalt der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen“ gewürdigt.
Sehr gelungen waren auch die Darbietungen von 6 Trachtenpaaren der siebenbürgischen Tanzgruppe Dinkelsbühl – Feuchtwangen, die unter der Leitung von Doris Schuller fröhliche Stimmung auf die Bühne brachten, die sich schnell dem Publikum übertrug.
Im Haus der Geschichte wurde zur gleichen Zeit die Ausstellung „Zünfte, Nachbarschaften und Bruderschaften in Mediasch. Zeugnisse europäischer Stadtkultur“ vorgestellt.
Stimmung pur war auch nach dem Abendessen in beiden Schrannen-Sälen angesagt. Zu den Klängen der Band *„Rocky 5“ ließen die Gäste des großen Saales die Wände zittern und feierten ihre Party (früher mal „Chef“* genannt) ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.
Quelle: www.mediasch.de
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