
Vielleicht weniger bekannt als andere Festivals in unserem Land ist das in Geist (rumänisch *Apata), ein Dorf in der Kronstadter Region. Am ersten katholischen Osterntag versammeln sich die Dorfbewohner, um ein Ritual, bei dem ein Hahn gejagt wird, einen tragischen Unfall, der während der Tatareneinfälle* sich ereignet hat, zu erinnern.
Die Legende besagt, dass im frühen siebzehnten Jahrhundert das Dorf einen Tatareneinfall hatte. Die Einheimischen versteckten sich in der Burg, um den Eindruck zu erwecken, dass sie das Dorf verlassen hatten. Als die Eindringlinge das Dorf verlassen wollten, hörten sie einen Hahn auf einem Turm der Burg und entdeckten so die Dorfbewohner. Die Leute wurden so gefunden und die Burg belagert.
Dieses Ereignis gab die Geburt eines der ältesten Traditionen aus Siebenbürgen. Am ersten Ostertag versammeln sich die Dorfbewohner vor der Kirche und nach dem Gottesdienst wird der Hahn durch das Dorf getragen wie ein Sträfling.
In den letzten Jahren ist der Hahn nur noch eine Figur aus Holz, um die Tierliebhaber nicht zu verärgern. Nach dem Tragen des Hahns durch das Dorf, während die Kinder singen, wird angehalten und ein wahrer Wettkampf beginnt.
Im Wettbewerb hat jeder eine Chance, den Hahn zu erschießen.
Das Festival endet in der Cultural Halle in Geist, wo es zu einer Feier zu Ehren dieser Tradition kommt.
FesteViscri, das malerische Dorf im Herzen Siebenbürgens Bei der Suche nach einer authentischen Naturerfahrung in einem Ort, der wie aus Märchen zu stammen sche...
FesteViscri, ein Traumziel im Herzen Siebenbürgens Im Jahr 2026 öffnet Siebenbürgen seine Arme, um Sie in eines der faszinierendsten und authentischsten sächsis...
FesteKirchenburgen in Siebenbürgen: Symbole des Kulturerbes und Zentren des Überlebens Siebenbürgen, eine Region mit reicher und vielfältiger Geschichte, ist be...