
Vielleicht weniger bekannt als andere Festivals in unserem Land ist das in Geist (rumänisch *Apata), ein Dorf in der Kronstadter Region. Am ersten katholischen Osterntag versammeln sich die Dorfbewohner, um ein Ritual, bei dem ein Hahn gejagt wird, einen tragischen Unfall, der während der Tatareneinfälle* sich ereignet hat, zu erinnern.
Die Legende besagt, dass im frühen siebzehnten Jahrhundert das Dorf einen Tatareneinfall hatte. Die Einheimischen versteckten sich in der Burg, um den Eindruck zu erwecken, dass sie das Dorf verlassen hatten. Als die Eindringlinge das Dorf verlassen wollten, hörten sie einen Hahn auf einem Turm der Burg und entdeckten so die Dorfbewohner. Die Leute wurden so gefunden und die Burg belagert.
Dieses Ereignis gab die Geburt eines der ältesten Traditionen aus Siebenbürgen. Am ersten Ostertag versammeln sich die Dorfbewohner vor der Kirche und nach dem Gottesdienst wird der Hahn durch das Dorf getragen wie ein Sträfling.
In den letzten Jahren ist der Hahn nur noch eine Figur aus Holz, um die Tierliebhaber nicht zu verärgern. Nach dem Tragen des Hahns durch das Dorf, während die Kinder singen, wird angehalten und ein wahrer Wettkampf beginnt.
Im Wettbewerb hat jeder eine Chance, den Hahn zu erschießen.
Das Festival endet in der Cultural Halle in Geist, wo es zu einer Feier zu Ehren dieser Tradition kommt.
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